Die Vorbereitung auf die EURO MOTO-Saison 2026 nimmt weiter an Fahrt auf. Ende Januar standen zwei wichtige Termine für Lennox Lehmann und das Apreco Ten Kate Yamaha Racing Team an: Jerez de la Frontera und Portimão. Dass diese Tests im Rahmen der offiziellen WorldSBK-Tests stattfanden, bot eine besondere Kulisse und wertvolle Erfahrungen – auch wenn der Wettergott andere Pläne hatte.

Jerez & Portimão: Härtetest bei Dauerregen und Sturm

​In Spanien und Portugal stand die Arbeit mit der neuen Yamaha R9 im Fokus. Trotz „Open Pitlane“ machten Kälte, Dauerregen und heftige Windböen von bis zu 100 km/h dem Team das Leben schwer. Dennoch konnte Lennox wertvolle Kilometer im Nassen sammeln und das Regen-Setup der R9 entscheidend verfeinern. Ein kurzer Ausflug ins Kiesbett in Portimão blieb zum Glück folgenlos, sodass das Testprogramm – bis zum wetterbedingten Abbruch am letzten Tag – konsequent durchgezogen wurde.

Krönender Abschluss: Sieg beim 4h Endurance Race

​Nach den intensiven Testtagen stand für Lennox ein ganz besonderes Highlight auf dem Plan: Das 4h Endurance Race der Moto Race Academy auf dem Circuito Yepes. In einem Umfeld, das für Lennox wie ein zweites Zuhause ist – da Academy-Inhaber Dario Giuseppetti sein Riding Coach ist und er dort selbst arbeitet – ging es vor allem um den Spaß am Rennsport.

​Zusammen mit seinem Teamkollegen Ole Säuberlich stellte sich Lennox der Herausforderung auf den 90ccm Pitbikes:

  • ​Aufholjagd nach dem Start: Lennox übernahm den Startturn, büßte dabei zunächst ein paar Plätze ein. Doch der Kampfgeist war sofort geweckt.
  • ​Perfekte Strategie: Mit einer fehlerfreien Leistung und insgesamt drei taktisch klug gesetzten Boxenstopps arbeiteten sich Lennox und Ole kontinuierlich nach vorne.
  • ​Souveräner Sieg: Am Ende überquerte das Duo mit einem beeindruckenden Vorsprung von sechs Runden als Sieger die Ziellinie.

Lennox Lehmann (Apreco Ten Kate Yamaha Racing): „Wir haben viel im Regen gearbeitet und ein solides Setup gefunden. Gerade bei den nassen Bedingungen bin ich sehr gut zurechtgekommen und die Zeiten haben gepasst. Natürlich hätten wir gerne noch mehr ausprobiert, aber insgesamt waren die Tests für uns sehr wertvoll. Beim 4h Rennen steht der Spaß natürlich im Vordergrund. Trotzdem will man sich nicht die Butter vom Brot lassen und das Rennen gewinnen. Ole und ich sind fehlerfrei und konstant schnell gefahren und konnten somit als erster die Ziellinie überqueren.“

Kommentiert und folgt mir bitte auf meinen Social-Media-Kanälen ...